Eine kleine Schublade, eine Kurbel, ein vertrautes Knirschen… Was ist das?
Es handelt sich tatsächlich um die handbetriebene Kaffeemühle, diesen eleganten Gegenstand von früher, der aus jeder Bohne das Versprechen eines genüsslichen Aufwachens macht. Lange, bevor Kapseln und Automaten aufkamen, nahm man sich die Zeit, seinen Kaffee – von Hand – zu mahlen und so alle seine Aromen freizusetzen.
Die Geschichte der Kaffeemühle begann im 17. Jahrhundert, als der Kaffee aus dem Mittleren Osten nach Europa kam. Zuerst benutzte man Mörser, dann entstanden die ersten handbetriebenen Kaffeemühlen – häufig aus Holz. Sie waren mit einer Kurbel und einer Schublade bestückt, um die gemahlenen Bohnen aufzufangen. Im 18. und 19. Jahrhundert waren sie in jedem Haushalt zu finden – und nicht nur in Privatküchen, sondern auch in Lebensmittelläden, an der Wand oder auf dem Tisch, manchmal einfach und robust, manchmal reich verziert. Und auch nach dem Aufkommen des industriell gemahlenen Kaffees im 20. Jahrhundert verschwand die Mühle nicht.
Haben Sie auch schon einmal eine alte Kaffeemühle benutzt? Ein paar Umdrehungen und schon verzaubert einen der Geruch von frisch gemahlenem Kaffee!
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La Storia Del Caffè
Rue Pierre-Péquignat 6 I 2800 Delémont
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